Am Sonntag , 31. März hielt der Leiter der Justizvollzugsanstalt Castrop-Rauxel, Ltd. Reg.Dir Julius Wandelt die Predigt im Gottesdienst in der Friedenskirche. Sein Thema: Zur Ruhe kommen !

 

Liebe Mitchristinnen, liebe Mitchristen,

erst einmal möchte ich mich bedanken und Ihnen sagen, dass ich mich sehr freue über den Zuspruch zu meiner Predigt im März 2017. Da ging es aus Anlass des Jubiläums der Reformation um die Abhandlung von Martin Luther über die Freiheit des Christenmenschen. Ich habe Ihnen von meinem Berufsalltag im Gefängnis berichtet und davon, wie wir unsere Freiheit als Christenmenschen auch einsetzen müssen, um Straftätern die Hoffnung zu spenden, dass es in jedem noch so kurvenreichen Leben geradeaus weitergehen kann. Wir müssen dafür sorgen, dass niemand, auch kein Straftäter, ausgegrenzt wird, der die Chance wahrnehmen möchte, als freier Christmensch umzukehren und auch vor Gott neu anzufangen.

Predigt über "Die Herren dieser Welt gehen, unser Herr aber kommt!" (Gustav Heinemann 1950)

Pfarrer Steffen Hunder am 25.2.18 in der Friedenskirche in Essen Dellwig


"Die Herren dieser Welt gehen, unser Herr aber kommt!" (Gustav Heinemann 1950)

Dieses markante Wort, liebe Gemeinde, stammt von keinem geringeren als von Gustav Heinemann. Heinemann hat diesen eindrucksvollen Satz 1950 geprägt, als der Evangelische Kirchentag hier in Essen stattfand unter dem Motto.

"RETTET DEN MENSCHEN“

5 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges ging es auf dem Kirchentag in Essen darum, wie die Menschen wieder eine Orientierung und einen Sinn für ihr Leben bekommen können. Der Nationalsozialismus hatte ein ganzes Volk, ja, einen ganzen Kontinent in eine Katastrophe von gigantischen Ausmaßen gestürzt. Zig Millionen Menschen waren Opfer des Krieges geworden; viele Städte in den Ländern Europas glichen riesigen Steinwüsten und Trümmerhaufen. Voller Scham und voller Schuld bekannte der Rat der Evan- gelischen Kirche in Deutschland im Oktober 1945 unter Anwesenheit von Vertretern des Ökumenischen Rates der Kirchen folgendes: Mit großem Schmerz sagen wir:
Durch uns ist unendliches Leid über viele Völker und Länder gebracht worden...Wohl haben wir lange Jahre hindurch im Namen Jesu Christi gegen den Geist gekämpft, der im national- sozialistischen Gewaltregiment seinen furchtbaren Ausdruck gefunden hat;
Aber wir klagen uns an, dass wir nicht mutiger bekannt, nicht treuer gebetet, nicht fröhlicher geglaubt und nicht brennender geliebt haben !!

Ein Andacht von Anke Augustin, Pfarrerin  (Impuls: gottesdienst Institut der Evang.-Luth. Kirche in Bayern)
 
„Einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus“ (1 Kor 3,11)

Jesus Christus ist Mittelpunkt unseres Glaubens. Daran haben Martin Luther und die anderen Reformatoren wieder neu erinnert.

Dazu habe ich das Bild von Lucas Cranach d.J. ausgeteilt. Denn Lucas Cranach hat gemalt, was die Reformatoren gepredigt haben!

Wir sehen hier das HERZFÖRMIGE Altarbild der Schlosskirche zu Codlitz in Sachsen.

Andacht von Pfarrer Rolf Brandt zu Entwidmung der Gottesdienststätte Samoastrasse am 23.04.2017
 
Samoastr
 
Guten Tag, liebe Gemeinde!
 
Es ist fast 10 Jahre her, da haben wir hier im Gemeindezentrum Gerschede das 50-jährige Bestehen gefeiert.
Dieses Jahr wäre das 60. Jubiläum zu begehen.
Fast 60 Jahre lang haben sich hier Menschen zum Gottesdienst versammelt.
Fast 60 Jahre lang haben sich Menschen in Gruppen und Kreisen getroffen,
um Gottes Wort zu hören und die gute Nachricht von hier aus in die Welt zu tragen.
Heute feiern wir den letzten Gottesdienst im Gemeindezentrum Gerschede.
Der Umzug unserer Gruppen und Kreise in das benachbarte Pfarrheim St. Paulus läuft schon seit einigen Wochen.
Vor Jahren schon wurden erste Gespräche diesbezüglich geführt.
Wir sind wirklich froh und Gott dankbar, dass sich das so wunderbar entwickelt hat.
Wir sind froh und dankbar für die Zukunft unseres Bezirkes und die vielen guten Entwicklungen zwischen und mit Dellwig und Gerschede.
Wir werden nicht heimatlos oder gar obdachlos sein.
Alle Gruppen werden sich auch weiterhin treffen.
Wenn wir wollen, können wir uns alle wiedersehen.

Diese Predigt hielt Dr Ulrich Seng, Pastor der katholischen Pfarrgemeinde St Michael Dellwig am 29.4.2017 im Rahmen eines ökumenische Gottesdienstes

DER PARADIESGARTEN   - Predigt zum Text im 1. Buch Mose  Kapitel  2,4b-15

„Schau an der schönen Gärten Zier“

Wir leben in einer Zeit, in der die meisten Menschen schon schöne Reisen unternommen haben. Viele erinnern sich mit großer Freude an die Erlebnisse während der unterschiedlichsten Urlaubsreisen. Und viele haben, wenn sie davon erzählen, sogleich die Landschaftsformen des Mittelmeerraums vor Augen. Wer einmal Granada in Südspanien oder Mallorca besucht hat, der kennt den Eindruck, den das Land im Sommer hinterlässt: Alles wird gelb-braun und macht einen vertrockneten Eindruck. Man hört geradezu das trockene Rascheln der dürren Blätter. Und dann tritt man durch das Tor in einer aus groben Steinen zusammengefügten Mauer – und auf einmal steht man in einem grünen Paradies!

Unterkategorien