Wir bieten Begleitung auch zu besonderen Gelegenheiten an:

Nicht alles, was uns im Leben begegnet, ist mit einer „normalen“ Amtshandlung (Beerdigung, Trauung, Taufe) zu bewältigen.
Manchmal sind Ideen gefragt, die jeweils individuell auf spezielle Situationen passen: 

Nach Fehlgeburten kann ein Trauerritual für das ungeborene Kind helfen, mit dem Erlebten umzugehen: 
Wir vertrauen uns Gott an und legen das nicht geborene Kind in Gottes Hand. 
Dort ist es gut aufgehoben.

Auch nach einem Schwangerschaftsabbruch ist eine Trauerfeier für das ungeborene Kind möglich. Manche Frauen verspüren erst nach Jahren dieses Bedürfnis: Dem nicht geborenen Kind einen Platz zu geben und der Trauer darüber Ausdruck zu verleihen, dass aus bestimmten Gründen es nicht möglich war, das Kind zur Welt zu bringen.

Todesfälle in Familien mit Kontaktabbruch oder unlösbaren Konflikten machen den Abschied schwer. 
Hier kann eine eigene Trauerfeier in der Friedenskirche die Möglichkeit bieten Abschied zu nehmen ohne mit der Familie in Kontakt zu treten.

Nach einer Trennung oder Scheidung ist es möglich, in einem persönlichen Gottesdienst das Eheversprechen an Gott zurückzugeben – das kann mit dem Partner/der Partnerin gemeinsam geschehen, auch zusammen mit gemeinsamen Kindern. Oder nur mit einem der beiden Ehepartner*innen.

Oder vielleicht möchten Sie für Ihr Kind eine Kindersegnung, weil eine Taufe aus verschiedenen Gründen nicht gewünscht oder nicht möglich ist?

Was auch immer Ihr Anliegen ist – wenden Sie sich an mich und lassen Sie uns gemeinsam überlegen, wie in Ihrem persönlichen Fall eine seelsorgliche und kirchliche Unterstützung helfen kann!

Kontakt: Anke Augustin 01732978143 (auch whatsapp) // pfarrerin.augustin@googlemail.com

Von der Straße stammt das Bild dieser Karte. Ein mexikanisches Bild. Der oder die Maler sind unbekannt. Im Vorbeigehen hat es jemand aufgenommen. Wo wird man sich dieses Bild vorstellen dürfen, an einem U-Bahnhof? Oder in einem Fußgängertunnel? Ein Graffiti des gekreuzigten Jesus an einem belebten Ort. Schwer vorstellbar so etwas im säkularen Deutschland zu finden. Dort ist es nicht außergewöhnlich.

Eine andere Arbeit, auch von der Straße, auch aus Mexiko war auf der Biennale in Venedig zu sehen: Glasscheiben, groß wie Schaufenster, in einem dunklen Raum, der an eine Maschinenhalle erinnert. Von oben grell beleuchtet. Unten festgezurrt in einer Metallkonstruktion, durch die unmerkliche Stromstöße fließen. Dadurch kommt es zu einer leichten Vibration des Glases, eine Schwingung, als würde ein schwerer LKW auf einer vierspurigen Straße vorbeifahren. Auf die Glasscheiben sind Steckbriefe gekleistert, wie man das von alten Western her kennt. Darauf jeweils ein Datum. Aber die, die gesucht werden, sind keine Verbrecher, im Gegenteil. Es handelt sich um schwarzweiße Fotos vermisster, minderjähriger Mädchen. Eltern suchen nach ihren Kindern. Kinder, die oft nie wieder auftauchen, sondern verschollen bleiben. Für immer.

Die neue Orgel der Firma Rieger ist nun in der Friedenskirche installiert. Sie wurde umfangreich renoviert und saniert von der Orgelbaufirma Seifert aus Kevelaer. Früher stand die Orgel in St Judas Thaddäus Oberhausen. Unserer Gemeinde konnte die Orgel von der dortigen Gemeinde übernehmen, als deren Kirche außer Dienst gestellt wurde. Die neue Orgel in der Friedenskirche ist also auch ein schönes Zeichen ökumenischer Verbundenheit!