ab 13.09.2019 |  Ökumenischer Weltladen Essen-Borbeck

Faire Woche 2019 vom 13.09. -27.09.2019

In diesem Jahr ist „Geschlechtergerechtigkeit“  Schwerpunktthema der bundesweit stattfindenden  Aktionen zum Fairen Handel.

Weltweit verhindern gesellschaftliche, politische und ökonomische Faktoren, dass Frauen und Männer gleichermaßen ihre Potenziale entfalten können. In den meisten Fällen geht das zu Lasten der Frauen. Auch in Deutschland erhalten sie z.B. für gleiche Tätigkeiten oft deutlich weniger Geld als Männer. In Ländern des Südens haben Frauen und Mädchen oftmals weniger Zugang zu Bildung und zu Produktionsmitteln wie Land, Saatgut und Krediten. In der Folge verfügen sie über weniger eigenes Einkommen und sind stärker von Armut betroffen als Männer.

Zu den Grundprinzipien des Fairen Handelsgehört die Förderung von Strukturen, die es Frauen und Männern gleichermaßen ermöglichen, ihre Potentiale zu entfalten.

Um dieses Prinzip umzusetzen,

  • fördert der Faire Handel den Zugang von Frauen und Mädchen zu Bildung;
  • verschafft er Frauen Zugang zu Ressourcen wie Land, Produktionsmitteln und Einkommen;
  • bezieht er Frauen in Entscheidungsprozesse ein
  • tragen die Akteure des Fairen Handels das Thema in die Öffentlichkeit und setzen es auf die politische Tagesordnung.

Zahlreiche Frauen berichten von deutlichen Verbesserungen ihrer Lebens- und Arbeitssituationen.

So verfügen sie durch den Fairen Handel über ein eigenes Einkommen und können sich verstärkt für ihre Rechte einsetzen. Das stärkt auch ihr Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl.

Bhawana Rai leitet seit zwölf Jahren als erste Frau einen Teegarten in Darjeeling/Indien. Insbesondere für die Frauen hat sie ein offenes Ohr. Sie haben Vertrauen zu ihr und können offen mit ihr sprechen – von Frau zu Frau. Eine Folge davon ist, dass auch jüngere Frauen sich bewusst entscheiden in der Region zu bleiben und dort zu arbeiten. Sie sagt: „ Die Männer haben gelernt, mich zu respektieren.“

Der Faire Handel leistet wichtige Beiträge, um zu mehr Chancengleichheit zu kommen, die Anzahl

von Frauen in Politik und Unternehmensvorständen zu erhöhen und patriarchale Strukturen aufzubrechen.                                                                                    ( Quelle:  www.fairewoche.de  )

Im Ökumenischen Weltladen Essen-Borbeck können Sie verschiedene Produkte aus Frauen-kooperativen kaufen, z.B. den APROLMA – Kaffee aus Honduras, von dem wir in einer der letzten Veröffentlichungen berichteten, handgefertigte Keramikketten aus Kenia oder Patchwork-Taschen aus Südafrika

Am 17. September findet auch eine Ökumenische Andacht zur Fairen Wochestatt:

18:30 Uhr  in der Anbetungskapelle der Dionysiuskirche. Herzliche Einladung dazu!

Für das Ladenteam: Siegrun Böke

 

 

18.09.2019 | 19.00h Mariensäule auf dem Grendplatz

20190918Friedensgebet

 

 

30.09.2019 | 19.00h "mittendrin", Germaniaplatz 7, Essen

Handys recyceln - Gutes tun!

Seit mehr als einem Jahr sammelt das Team im Ökumenischen Weltladen Borbeck und auch im Kirchenladen „mittendrin“  sehr erfogreich alte Handys.

Mit der Aktion „Handys recyceln – Gutes tun“ kann doppelt geholfen werden: „Erstens werden die in den Althandys enthaltenen wertvollen Rohstoffe in Europa aufbereitet und wiederverwertet“ erklärt missio-Prälat Dr. Klaus Krämer. „Zweitens erhält missio von der Verwertungsfirma Mobile-Box für jedes recycelte Handy einen Teil des Erlöses für Hilfsprojekte im Kongo.“

Am Montag, 30.09.2019 laden wir alle Interessierten ein zu einem Informationsabend über diese Aktion. Referent ist Meinrad Rupieper, Missioreferent im Bistum Essen, ausgewiesener Fachmann für diese Aktion.

Beginn 19.00 Uhr im Kirchenladen „mittendrin“, Germaniaplatz 7, 45355 Essen

Handys werden weiterhin gern entgegengenommen.

 

 

03.10.2019 | Kreuzeskirche, Essen

Begegnungstag

20191003Begegnungstag

 

 

22.10.2019 | 19.00h | Lichtburg, Essen

Zwingli - Der Reformator

20191031Zwingli

Rheinische Kirche lädt ein zur Deutschlandpremiere am 22. Oktober in Essen

Was für die Reformation in Deutschland Martin Luther ist, ist für die Schweiz Ulrich Zwingli (1484-1531). Vor 500 Jahren begann der wortgewaltige Theologe in Zürich sein Wirken und begründete damit die reformierte Kirche. Ab Januar 1519 predigte er am Züricher Großmünster, kritisierte öffentlich die römisch-katholische Kirche, das Eheverbot für Priester und wandte sich gegen kirchliche Fastenvorschriften.

Im Jubiläumsjahr 2019 kommt das Leben Zwinglis jetzt ins Kino. In dem Spielfilm „Zwingli – Der Reformator“ erzählt Regisseur Stefan Haupt erstmals die Geschichte Zwinglis als opulentes Historiendrama. Dabei reflektiert der Film das Leben des Reformators auch aus der Perspektive seiner Ehefrau Anna. 

Produziert wurde der Film von der Evangelischen Film- und Fernsehproduktionsgesellschaft EIKON Media und der Zürcher Firma C-Films. „Zwingli ist für viele Menschen hierzulande ein Unbekannter. Zu Unrecht. Was er vor 500 Jahren in Zürich in Gang setzte, war viel radikaler, war viel näher an den Menschen und ihrem Alltag als das Geschehen in Wittenberg“, sagt Produzent Mario Krebs.

Die Deutschlandpremiere des Films präsentiert die Evangelische Kirche im Rheinland am Dienstag, 22. Oktober, in Essen. Um 19 Uhr beginnt die Veranstaltung in Anwesenheit des Filmteams in der „Lichtburg“ (Kettwiger Str. 36, 45127 Essen), Deutschlands größtem Kinosaal. Anschließend gibt es ein Podiumsgespräch und einen Sektempfang. 

Tickets zu der Filmpremiere zum Einheitspreis von 10 Euro können online bestellt werden unter: 
https://filmspiegel-essen.de/kinos/lichtburg/MAX 

Telefon: 0201 / 23 10 23

Kinostart ist dann am Reformationstag, 31. Oktober 2019. 
https://zwingli.wfilm.de

www.eikon-film.de

 

 

31.10.2019 | 18.30h Kreuzeskirche, Weberplatz

Essener Reformationsfeier zum Thema Inklusion

Das Ziel einer inklusiven Gesellschaft, das  2006 in der UN-Behindertenrechtskonvention festgeschrieben wurde, ist Thema der zentralen Reformationsfeier der Evangelischen Kirche in Essen am Donnerstag, 31. Oktober 2019. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kreuzeskirche am Weberplatz. Für die Predigt konnte der Kabarettist, Tischtennis-Paralympics-Sieger und Theologe Rainer Schmidt gewonnen werden: Der evangelische Pfarrer, der ohne Unterarme auf die Welt kam, wird über den aktuellen Stand und neue Herausforderungen auf dem Weg zu einer inklusiven Kirche und Gesellschaft sprechen.

Ausdruckstanz mit Szene 2wei

Für einen weiteren Höhepunkt im Gottesdienst sorgt der Auftritt der inklusiven Tanzkompanie „Szene 2zwei“, die 2009 von Timo Gmeiner und William Sánchez H. in Essen gegründet wurde und zeitgenössisches Tanztheater als Medium und Motor für inklusives Handeln betreibt – ein Verhalten, das Vielfalt wertschätzt und anerkennt.

Jazz-Ensemble Blue Notes

Die liturgische Gestaltung übernehmen Assessor Heiner Mausehund, Pfarrerin Christine Stoppig sowie weitere Haupt- und Ehrenamtliche aus der Aktion Menschenstadt, dem Behindertenreferat der Evangelischen Kirche in Essen. Für die Musik sorgen das Jazz-Ensemble Blue Notes und Kreiskantor  Thomas Rudolph. Im Anschluss lädt der gastgebende Kirchenkreis Essen zu einem Abend der Begegnung und einem Imbiss ein.

 

 

08.12.2019 | 18.30h St. Franziskus

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