Obwohl diesmal der Waldtag an einem Mittwochabend, an Stelle eines Samstagsvormittages, stattfand, tauchten 10 große und 12 kleine Indianer auf. Manchmal reitend, manchmal schleichend bewegten wir uns durch den Vonderorter Wald. Wir waren auf der Suche nach einem geeigneten Platz, wo wir bleiben konnten und wo auch genügend Wasser für die Pferde vorhanden war.

Der Wald bietet den besten und natürlichsten Spielraum für die Kinder: zum Klettern, balancieren und entdecken. Natürlich haben wir Frösche und Kröten eingefangen und mit Hilfe von Lupendosen untersucht und genauestens betrachtet. Selbstverständlich sind die Indianerväter auf die starke Mithilfe der Kinder angewiesen, wenn ein Tipi gebaut werden soll. Ein gemeinsames Picknick (dieses Mal sogar mit selbstgesuchten und selbstgeknackten Bucheckern)  gehört immer dazu.

Gegen Ende des Waldtages haben wir dann endlich ein großes Wasserloch für die Pferde und einen kleinen Bach gefunden. Der Bach ist ebenso spannend wie der Wald!

Aber das Beste kam dann tatsächlich ganz zum Schluss: Die kleinen Indianer entdeckten einen steilen Abhang – diesen hinunter zu laufen oder zu rutschen war die größte Herausforderung.

Dort hätten wir eigentlich den ganzen Tag bleiben können!

So war es der gelungene Abschluss eines ereignisreichen Tages!

G.Holtz