06. Januar 2019: Ergebnisse der Jugendsynode

 

Beschlüsse u. a. zu Partizipation sowie Jugend- und Familienarmut

Bad Neuenahr. Die erste Jugendsynode der Evangelischen Kirche im Rheinland macht sich für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, für neue Gemeindeformen und die stärkere Teilhabe von jungen Leuten auch an der Leitung von Kirche stark. Am Ende dreier intensiver Tagungstage gaben die 110 Delegierten der heute beginnenden Landessynode, dem obersten Leitungsgremium der rheinischen Kirche, fünf Beschlüsse mit auf dem Weg. Die fünf Beschlüsse der Jugendsynode im Überblick:

Partizipation

Die Evangelische Kirche im Rheinland soll verbindliche Formen der Teilhabe junger Menschen in ihrer gemeindlichen Arbeit und in ihren Gremien schaffen. Konkret schlägt die Jugendsynode der Landessynode vor, über einen Zeitraum von drei Jahren mit fünf Kirchenkreisen innovative Modelle zur Partizipation junger Menschen zu erproben. Kirchliche Schulen sollen exemplarisch Teilhabe als Element demokratischen Handelns einüben. Außerdem sollen „wirksame und überprüfbare Qualitätskriterien“ für die Partizipation in der kirchlichen Gremienarbeit entwickelt werden. Die Kirchengemeinden und Kirchenkreise sollen verbindliche Fachausschüsse für Jugend einrichten, in denen junge Menschen die Hälfte der Mitglieder stellen. Dazu soll auch die Kirchenordnung geändert werden.

125. Geburtstag der Gnadenkirche

Hohen Besuch erwartete die Gemeinde am Neujahrstag in der Gnadenkirche: Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, hatte sich angesagt und hielt die die Predigt im Gottesdienst zur Eröffnung des Festjahres zum 125. Geburtstag der Kirche.