Bestattungshaus

Etwas Beklemmung war schon zu spüren zu Beginn des KU , der die Konfirmand/innen aus Dellwig mit dem KU-Team  am Samstag 1.4.  zu Besuch in das Bestattungshaus Hausmann im Kraienbruch führte.

Inhaberin Marina Hausmann, die das Unternehmen in 4. Generation führt und sich nie etwas anderes vorstellen konnte, als den Beruf einer Bestattungsmeisterin zu ergreifen,  stellte einfühlsam und informativ ihre Arbeit mit Verstorbenen und trauernden Angehörigen vor und beantwortete alle Fragen . Auch Trauerkarten, Urnengefäße und Särge konnten die Konfis sich anschauen.

Gottesdienst

Zum 3. Gottesdienst der ev. Kirchengemeinde DFG im Rahmen der Reihe zum Reformationsjubiläums predigte Justizminister Thomas Kutschaty, NRW  in der Ev Friedenskirche in Dellwig. Der katholische Christ aus Borbeck imponierte durch sein Bibelwissen und seine profunden theologischen Kenntnisse. Angeregt sprach die Gemeinde nach dem Gottesdienst noch länger über die Impulse aus der Predigt zum Verhältnis von Staat und Kirche und die Aufgaben, die Kirche zur Gestaltung bei der menschenwürdigen und menschenfreundlichen Gesellschaft hat.

Konfirmation

Wir laden alle jungen Gemeindeglieder herzlich ein, sich KONFIRMIEREN zu lassen:

Konfirmation heißt wörtlich „Befestigung“ oder auch „Bestätigung“ der Taufe und wird in einem festlichen Gottesdienst gefeiert.

Zur Vorbereitung der Konfirmation dient der KIRCHLICHE UNTERRICHT (KU) . In der Regel werden junge Gemeindeglieder im Alter von ca. 13 Jahren konfirmiert. Davor besuchen sie den KU. Auch nicht getaufte junge Menschen können am KU teilnehmen.

Gottesdienst

Einen besonderen Prediger konnten wir am 19. März in der Gnadenkirche begrüßen: den Essener Weihbischof Wilhelm Zimmermann. In der fast 125jährigen Geschichte der Gnadenkirche ist es das erste Mal, dass ein katholischer Bischof dort zu Gast war.

 

Weihbischof Zimmermann griff in seiner Predigt die Gedanken Martin Luthers zum Kreuz auf und betonte ihre Gültigkeit für das heutige Reden von Gott, das evangelische und katholische Christen verbindet. Er wies die Gemeinde darauf hin, dass es vor 50 oder 60 Jahren wohl kaum möglich gewesen wäre, dass ein katholischer Weihbischof in einer evangelischen Kirche predigte. Er erinnerte an konfessionell getrennte Schulhöfe als Zeichen dafür, dass das Miteinander der Konfessionen damals längst nicht so ausgeprägt war wie heute.