Vom 9. bis 11. September 2016 fand das Jahresfest des Gustav-Adolf-Werkes im Rheinland im Kirchenkreis Essen statt. Das Gustav-Adolf-Werk (GAW) ist das Diasporawerk der Evangelischen Kirche in Deutschland und wurde 1832 in Leipzig gegründet. Als Synodalbeauftragter für das Gustav-Adolf-Werk war Pfarrer Fritz Pahlke für die Organisation verantwortlich und hat das Programm zusammengestellt. Als besondere Gäste hatten sich die Präsidentin des Gustav-Adolf-Werkes in Deutschland, Frau Prälatin Gabriele Wulz, Ulm, der Generalsekretär des Gustav-Adolf-Werkes in Deutschland, Herr Pfarrer Enno Haaks, Leipzig, die Vorsitzende des Gustav-Adolf-Werkes der Evangelischen Kirche im Rheinland, Frau Pfarrerin Ulrike Veermann, Bonn, und die Superintendentin des Kirchenkreises Essen, Frau Pfarrerin Marion Greve, angesagt.

Das Jahresfest begann am Freitag, 9. September 2016, mit einem Gottesdienst in der Marktkirche. Im Anschluss daran hatte Oberbürgermeister Thomas Kufen zu einem Empfang im Rathaus eingeladen. Bei diesem Empfang trat auch das DuoSago mit Liedern des Bergarbeiterdichters Heinrich Kämpchen auf.

 

Am Samstag, 10. September 2016, stand eine Fahrt durch Essen auf dem Programm. Sie führte durch das ehemalige Grubenfeld der Zeche Zollverein mit Halt in Stoppenberg an der Stiftskirche, der katholischen St. Nikolauskirche und der evangelischen Kirche am Stoppenberger Markt. Interessiert hörten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der Siedlungsgeschichte der Zeche Zollverein in den Stadtteilen Stoppenberg, Katernberg und Schonnebeck. Die Fahrt führte am Schacht XII der Zeche Zollverein vorbei und durch ehemaligen Zechenkolonien. In Katernberg warf die Gruppe einen Blick in den „Bergmannsdom“, der evangelischen Kirche am Katernberger Markt.

 

Nach einem Halt in der Innenstadt ging es über den Hügelpark mit der Villa Hügel nach Essen-Werden mit der Basilika, der ehemaligen evangelischen Kirche „Haus Fuhr“, der evangelischen Kirche und St. Lucius, der ältesten Pfarrkirche nördlich der Alpen. Ihren Ausklang fand die Fahrt durch Essen auf einem Schiff der „Weißen Flotte“ auf dem Baldeneysee.

Am Abend hatte unsere Gemeinde in das Gemeindezentrum Kattendahl zu einem Abend der Begegnung eingeladen, bei dem es viele Gespräche über das Thema Diaspora gab und darüber, wie wir unser Christsein in Zukunft leben können. Eine Gruppe aus Lima in Peru stellte ihr Projekt „Dios es Amor“ (Gott ist Liebe) vor, mit dem sie Benachteiligten in der peruanischen Gesellschaft hilft.

 

Im Gottesdienst am Sonntag, 11. September 2016, predigte in der Essener Marktkirche die Präsidentin des Gustav-Adolf-Werkes der EKD, Frau Prälatin Gabriele Wulz aus Ulm. Seinen Ausklang fand das Jahresfest mit einem typischen Ruhrgebiets-Mittagessen im Hotel „Zum Deutschen Haus“.